Jerusalem, Steine der Erinnerung

Unser Ziel ist es, die Präsenz der Christen in der Heiligen Stadt zu bewahren, indem wir ihren Familien, die seit Jahrhunderten im Lande Jesu leben, ein würdiges Leben gewährleisten.

Die christliche Minderheit in der Altstadt von Jerusalem wird durch verschiedene Faktoren (Übervölkerung, unangemessene Wohnbedingungen, Spannungen und Armut) immer stärker zur Emigration gedrängt.

Um die bedürftigsten Familien zu unterstützen, vermietet ihnen die Kustodie des Heiligen Landes 400 Wohneinheiten in der Altstadt von Jerusalem zu symbolischen Preisen. Viele der Wohnungen sind jedoch baufällig, und die Wohnbedingungen sind ungesund, unsicher und unangenehm. Es sind daher laufend Erhaltungs- und Renovierungsarbeiten nötig.

Unser Beitrag

Dank des Projekts Jerusalem, Steine der Erinnerung, wurde ein detaillierter Plan der Erfassung, Vermessung, Restaurierung und architektonischen Konservierung der Gebäude der Kustodie des Heiligen Landes in der Altstadt von Jerusalem erstellt (Heiligtümer, Konvente, Schulen usw.). Hierbei wurden die modernsten Techniken und Methoden der Planung und Vorgehensweise genutzt.

Dieser Plan, der mit den modernsten technischen Vorgehensweisen erstellt wurde, sieht folgendes vor:

  • Die Evaluierung der dringendsten Maßnahmen, um die einsturzgefährdeten Wohnungen abzusichern;
  • Maßnahmen bei nicht normgerechten elektrischen Installationen und Heizungsanlagen, ungeeigneten sanitären Anlagen und am stärksten von Feuchtigkeit betroffenen Wohnungen;
  • Nutzbarmachung und Restaurierung von ungenutzten Räumen;
  • Die Mitarbeit der Bevölkerung vor Ort, um Arbeitsmöglichkeiten für die jungen Architekten, Ingenieure und Arbeiter zu schaffen.

Der Einfluss auf die christliche Gemeinde in der Altstadt

Das Projekt Jerusalem, Steine der Erinnerung wirkt sich unmittelbar positiv auf das Leben vieler christlicher Familien aus, die sich in ökonomischen Schwierigkeiten befinden, und trägt dazu bei, ihre Präsenz im Heiligen Land und insbesondere in der Altstadt von Jerusalem zu bewahren.

Das Projekt ist Teil eines umfassenderen Programms der Kustodie des Heiligen Landes zur Bewahrung und Förderung der heiligen Stätten des Heiligen Landes. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Webseite Jerusalem, Steine der Erinnerung

«Wir müssen diejenigen kräftig unterstützen und ermutigen, die sich dafür entscheiden, ihrer Heimat treu zu bleiben, damit sie nicht zu einer archäologischen Stätte ohne kirchliches Leben wird …Ich biete daher meine volle Unterstützung für all eure Initiativen an, die dazu beitragen, sozio-ökonomische Bedingungen zu schaffen, die den in ihrer Heimat gebliebenen Christen helfen, und ich fordere die ganze Kirche dazu auf, diese Bemühungen tatkräftig zu unterstützen». Benedikt XVI

SPENDEN SIE JETZT

 

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Blick auf die Altstadt von Jerusalem vom Dach des österreichischen Hospiz
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