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Newsletter Papst im Heiligen Land

Mai 2009

Liebe Freunde,

Papst Benedikt XVI im Heiligen Land - Mai 2009

Papst Benedikt XVI im Heiligen Land - Mai 2009

der Papst war nun für 10 Tage auf Pilgerfahrt im Heiligen Land. Es war eine gute und wertvolle Reise, die sicherlich viele Früchte tragen wird. Immer wieder hat der Heilige Vater bekräftigt, dass die Präsenz der Christen im Heiligen Land für die Heiligen Stätten, für das Land und für den Frieden wichtig ist. Gleichzeitig betonte er wie schwierig der Alltag der christlichen Minderheit im Nahen Osten ist. Helfen Sie uns bei unserer Aufgabe den “Schwachen und Kleinen” im Heiligen Land zur Seite zu stehen:

www.proterrasancta.org

Gottes Segen aus Jerusalem und bereits jetzt ein “Vergelt’s Gott” für Ihre Unterstützung.

Papstbesuch im Heiligen Land – 8. bis 15. Mai 2009

„Mit meinem Besuch möchte ich die Christen im Heiligen Land stärken und ermutigen. Sie sind täglich vielen Schwierigkeiten ausgesetzt. Als Nachfolger Petri möchte ich ihnen die Nähe und Unterstützung der gesamten Kirche ausdrücken. Ich möchte darüber hinaus Pilger des Friedens sein, im Namen des einen Gottes, der Vater für alle ist. Ich möchte zeigen, dass die Katholische Kirche sich für alle einsetzt, die Dialog und Versöhnung praktizieren, um in gegenseitigem Respekt und in Gerechtigkeit einen stabilen und dauerhaften Frieden zu schließen.”

Papst Benedikt XVI. – Regina Ceoli, 9. Mai 2009

“…ihr, die Christen des Heiligen Landes, seid dazu berufen, nicht nur ein Lichtstrahl des Glaubens für die universale Kirche zu sein, sondern auch Sauerteig der Eintracht, der Weisheit und des Gleichgewichts…”

Papst Benedikt XVI. – Aus der Predigt der Messe in Jerusalem, 12. Mai 2009

“Wir sind nicht eine politische Macht, sondern eine geistliche Kraft, und diese geistliche Kraft ist eine Realität, die zum Fortschritt des Friedensprozesses beitragen kann. Ich sehe drei Ebenen: Als Gläubige sind wird überzeugt, dass das Gebet eine echte Kraft ist. Es öffnet die Welt zu Gott hin: Wir sind überzeugt, dass Gott uns hört und dass er in der Geschichte wirken kann. Ich denke, wenn Millionen von Menschen, von Gläubigen beten, ist das wirklich eine Kraft, die Einfluss hat und helfen kann, dass es mit dem Frieden vorangeht. Zweiter Punkt: Wir wollen bei der Gewissensbildung helfen. Das Gewissen ist die Fähigkeit des Menschen, die Wahrheit zu erkennen. Aber diese Fähigkeit wird oft durch Einzelinteressen behindert. Und von diesen Interessen zu befreien, mehr auf die Wahrheit hin zu öffnen, auf die wahren Werte, ist eine große Aufgabe: Es ist eine Pflicht der Kirche, dabei zu helfen, dass man die echten Kriterien kennen lernt, die wahren Werte, und dass wir von den Einzelinteressen befreit werden. Und so richten wir drittens auch eine Anfrage  – genau so ist es! – an die Vernunft: Gerade weil wir keine politische Partei sind, können wir vielleicht leichter, auch im Licht des Glaubens, die wahren Kriterien sehen; helfen zu verstehen, was zum Frieden beiträgt, und die Vernunft ansprechen, die wirklich vernünftigen Haltungen unterstützen. Und das haben wir ja schon gemacht, und das wollen wir auch in Zukunft so machen.”

Papst Benedikt XVI. – Interview während dem Flug nach Amman, 9. Mai 2009

“Im Nahen Osten, der gezeichnet ist von tragischem und ungerechtem Leiden, von Jahren der Gewalt und der ungelösten Spannungen, sind die Christen dazu aufgerufen, angespornt vom Beispiel Jesu ihren Beitrag der Versöhnung und des Friedens durch Vergebung und Großmut zu leisten”

Papst Benedikt XVI. – Bethanien am Jordan, 10 Mai 2009

„Lasst uns hier erneut unsere Verpflichtung bekräftigen, in der Welt, in der wir leben, Sauerteig des Respekts und der Liebe zu sein.“

„Lasst mich abschließend ein Wort des Dankes und des Lobes an all jene richten, die darum bemüht sind, den Kindern die Liebe Gottes zu bringen und neue Generationen in den Wegen des Friedens zu unterweisen. Besonders danken möchte ich den Ortskirchen, die sich vor allem in ihren Schulen und karitativen Einrichtungen darum bemühen, Mauern einzureißen und zu einem Hort der Begegnung, des Dialogs, der Versöhnung und der Solidarität zu werden.”

Papst Benedikt XVI. – Nazareth 14. mai 2009

“Als Christen wissen wir, daß der Friede, nach dem dieses von Streit zerrissene Land sich sehnt, einen Namen hat: Jesus Christus. „Er ist unser Friede“, der uns mit Gott in einem einzigen Leib durch das Kreuz versöhnte und die Feindschaft beendete (vgl. Eph 2, 14.16). In seine Hände laßt uns dann vertrauensvoll all unsere Hoffnung für die Zukunft legen.”

Papst Benedikt XVI. – Ansprache in der Grabeskirche 15. Mai 2009

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Pro Terra Sancta – Hilfswerk der Kustodie des Heiligen Landes

Für den Erhalt der Heiligen Stätten und die Unterstützung der Christen im Heiligen Land.

Die Franziskaner im Heiligen Land erhalten und betreuen im Auftrag der Kirche die Stätten des Wirkens Jesu und stehen im Dienst der Christen vor Ort.

Das Hilfswerk der Franziskaner im Heiligen Land finanziert den Erhalt der Heiligen Stätten, unterstützt die Christen im krisengebeulteten Nahen Osten und fördert zahlreiche soziale Projekte in der Region.

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Kafarnaum, die Stadt Jesu

Bethlehem: Hilfe für die Kleinsten

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