ATS pro Terra Sancta engagiert sich weiterhin im Kampf gegen Behinderung

Neue Tagungen, um Lehrer, Eltern und im palästinensischen Sektor Beschäftigte bezüglich des schwierigen Themas Behinderung zu sensibilisieren, zu bilden und auf den neuesten Stand zu bringen. Während der letzten Woche hat ATS pro Terra Sancta eine Reihe von Meetings zum Thema funktionale psychomotorische Fähigkeiten abgehalten, und zwar in Zusammenarbeit mit dem Instituto Superiore Formazione Aggiornamento e Ricerca (ISFAR), der Ana Insan Initiative und dem Gründer der letzteren und gleichzeitig Organisator der Meetings, Professor Sami Basha.

Der Kurs wurde mit großer Entschlossenheit und Leidenschaft von Professor Paolo Ricci, einem Lehrer am ISFAR, der sich auf funktionale psychomotorische Fähigkeiten spezialisiert hat, geleitet. Die Initiative wurde vom Gesundheitsministerium in Jenin, dem Star Mountain Rehabilitations-Center in Ramallah, dem Ephpheta Institut in Bethlehem und der Universität in Hebron begrüßt.

In den Besetzten Palästinensischen Gebieten ist die Anzahl der unter Behinderungen leidenden Menschen sehr groß: ungefähr 170.000. Behinderung wird häufig als Tabuthema angesehen, als etwas wofür man sich schämen muss. Dies liegt hauptsächlich am kulturellen Erbe und wird häufig durch den Mangel an Wissen und angemessenen Einrichtungen, in denen behinderte Menschen Hilfe erhalten können, noch verschärft.

Doch Palästinas Gesellschaft scheint diesbezüglich zur Zeit einen deutlichen Wandel durchzumachen. Die Bevölkerung arbeitet an der Erschaffung von kleinen Elterngemeinschaften und organisiert aufklärende Treffen zum Thema Behinderung. Es werden sowohl Fachzentren für Rehabilitation gegründet als auch Tagesstätten für Behinderte, in denen sie von Programmen zur Hilfe der Entwicklung ihrer motorischen und geistigen Fähigkeiten profitieren können.

ATS pro Terra Sancta fördert dementsprechend weiterhin Initiativen zur Sensibilisierung von Lehrern und Sozialarbeitern in den palästinensischen Gebieten, die sich für die Bildung von behinderten Kindern einsetzen. Man sollte auch ATS pro Terra Sanctas Unterstützung behinderter Kinder und Jugendlicher im Gazastreifen durch das Projekt „Emergency Gaza“ nicht vergessen.