Ausstellung des Grabtuchs von Turin: eine Vorschau auf das Terra Sancta Museum

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Vor einigen Tagen wurde im Museum des Grabtuchs von Turin eine Ausstellung von vier kleinen Objekten eröffnet. Es handelt sich um eine Öllampe und um Salbungsgefäße aus dem ersten Jahrhundert nach Christus, die nun Teil der Sammlung des Grabtuchmuseums und des MAO (Museo di Arte Orientale) sind. Die Ausstellung begann am 19. April und wird so lange dauern wie die Ausstellung des Grabtuchs von Turin, das heißt bis zum 24. Juni. Danach werden die vier Objekte an ihren Ursprungsort Jerusalem zurückkehren. Es handelt sich bei ihnen um Fundstücke von den archäologischen Ausgrabungen auf dem Ölberg. Sie stellen nur einen kleinen Teil der Sammlungen des Terra Sancta Museums dar.

Bei der Eröffnung waren die Förderer dieser mit dem Grabtuch verbundenen Initiative vertreten: das von der Kustodie des Heiligen Landes und vom Verein pro Terra Sancta initiierte Projekte wurde dank der Unterstützung durch das italienische Konsulat und die Stadt Turin realisiert werden.

Das Projekt des Terra Sancta Museums schreitet mit umfangreichen Renovierungs- und Umbauarbeiten seiner zukünftigen Räume in der Altstadt von Jerusalem voran. Es wird sowohl die Geschichte dieser außergewöhnlichen Stadt als auch „die Wurzeln des Christentums und dieses Landes darstellen. Denn dieses Land hat eine Geschichte, in der der die christliche Präsenz, ebenso wie die jüdische und islamische, evident ist. Diese Geschichte muss in organischer Weise besser präsentiert und bekannt gemacht werden.“ (Pater Pierbattista Pizzaballa, Kustos des Heiligen Landes, in einem Interview mit dem Franciscan Media Center).

Il progetto del Terra Sancta Museum sta avanzando con grandi lavori di restauro e allestimento dei futuri locali nella Città Vecchia di Gerusalemme. Racconterà e la storia di questa città straordinaria e le radici del cristianesimo e di questa terra, perché questo paese ha una storia in cui la presenza cristiana è evidente, come quella ebraica ed islamica, ma ha bisogno di essere mostrata e fatta conoscere meglio, in maniera organica (Padre Pierbattista Pizzaballa, Custode di Terra Santa, intervista del Franciscan Media Center).

Es handelt sich um „eine Initiative von großer Bedeutung“ – hat der Direktor des Ausstellungskomitees Maurizio Baradello festgestellt – „das Jerusalem und Turin in einer wertvollen Kooperation einander näher bringt mit dem Ziel, den Reichtum und die Geschichte der Heiligen Stadt neu aufleben zu lassen.

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