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Betlehem: Ein Kurs, um die Mütter in ihrer Kommunikation und ihrer Beziehung zu ihren Kindern zu unterstützen

Giacomo Pizzi3 Januar 2013

Das erste Semester des praktischen Kurses „Improve parenting skills in handling and proper communication with their children“ (Verbessere Deine elterlichen Fähigkeiten im Umgang und Deiner Kommunikation mit Deinen Kindern) ist für die Mütter unter den Studenten des Terra Sancta Colleges zu Ende gegangen. Den Lehrgang besuchten 24 Mütter, und das primäre Ziel war es, sie in ihrer Rolle als Mutterfigur im Familienverbund zu unterstützen und zu stärken. Im Besonderen sollte den Müttern geholfen werden, ihre Kommunikation mit ihren Kindern auf der Basis unterschiedlicher Notwendigkeiten zu verbessern.

Maureen Butto, Leiterin des Kurses, erklärt, dass die ersten Unterrichtseinheiten in erster Linie darin bestanden, die Geschichten der Mütter zu hören, ihre Probleme und ihre Bedürfnisse. Diese Informationen dienten dazu, die Unterrichtseinheiten festzusetzen, die sich daher auf verschiedene Bereiche konzentrierten und von speziell ausgebildeten Lehrkörpern abgehalten wurden.

Nisreen, eine der Mütter, die den Kurs besucht hat, wurde während der Überreichung des Teilnahme-Zertifikats befragt: „Es ist das erste Mal, dass ich an einer Fortbildung teilnehme, die das Terra Sancta College anbietet, und ich möchte damit nächstes Semester weitermachen, weil ich mir sicher bin, dass es mir helfen wird, eine bessere Beziehung zu meinen Kindern aufzubauen.“

Auch Pater Marwan Dides, Direktor des Terra Sancta Colleges, hat die Wichtigkeit dieser Fortbildung betont, als er den Unterstützern des Projektes dankte, die die Realisierung dieses Kurses möglich gemacht haben.

Die Fortbildung, die von ATS Pro Terra Sancta im Rahmen eines Projektes des italienischen Außenministeriums „Unterstützung des erzieherischen Notstandes in den palästinensischen Autonomiegebieten“, in Zusammenarbeit mit der Stiftung AVSI, durchgeführt wird, hat nun das dritte Jahr ihres Bestehens erreicht. Das generelle Ziel des Projektes ist es, dem Bildungsnotstand in den Schulen unter palästinensischer Autorität entgegenzutreten, indem Kindern, Jugendlichen und ihren Familien die Möglichkeit gegeben wird, kulturell wie menschlich zu wachsen trotz widriger sozialer Umstände.