Das Hirtenfeld. Der Ort, an dem die Gute Nachricht zum ersten Mal verkündet wurde

Etwa 2 km östlich von Bethlehem in Richtung der Wüste von Jericho befindet sich Beit Sahur, was soviel heißt wie „das Haus der Wachsamkeit“. Es ist ein kleines Dorf, umgeben von den Feldern von Boas, wo Hirten seit dem Altertum ihre Herden weiden lassen. Das Evangelium erzählt, In dieser Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat ein Engel des Herrn zu ihnen und die Herrlichkeit des Herrn umstrahlte sie und sie fürchteten sich sehr. Der Engel sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn siehe, ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteilwerden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist Christus, der Herr.“ (Lukas 2: 8-12).

An diesem Ort steht heutzutage ein Heiligtum, das das Hirtenfeld genannt wird, mit einer im Jahre 1953 von Antonio Barluzzi erbauten Kirche. Ringsherum sind die Ruinen von zwei byzantinischen Kirchen aus dem 4. und 6. Jahrhundert und einem Kloster. Sie wurden im Laufe des letzten Jahrhunderts entdeckt.

 

Der aktuelle Zustand der Stätte

Heute sind die Überreste in einem desolaten Zustand. Der archäologischen Stätte fehlt schon zu lange eine ausreichende Abdeckung und Schutz für den Putz und die schwer beschädigten Mosaiken. Es gibt überall Unkraut und Unrat, und die Stege, die für die Besucher errichtet wurden, verrotten. Überdies wurden sie so gebaut, dass die antiken Überreste durch deren Einbau beschädigt wurden.

Dadurch können sich die Pilger und Besucher an dem Ort nicht erfreuen, sie können nicht mit Freude an jene Nacht denken, in der der Engel die erste Nachricht der Erlösung übermittelte. Das Projekt will also den Bereich wiederherstellen mit der Hilfe und Mitarbeit der einheimischen Bevölkerung sowie durch Berufsbildungsmaßnahmen.

 

Wir unterstützen folgende Aktivitäten:

  • Wiederherstellung und Schutz der archäologischen Stätte
  • Säuberung und Sanierung der Mosaiken und des Verputzes sowie die Erstellung einer Dokumentation
  • Bau neuer Stege aus einem Stoff, der die Ruinen weniger angreift und ihnen weniger schadet
  • Eine Berufsausbildung und Schulung für junge Leute aus den benachbarten Gegenden sowie deren Mitwirkung bei den Ausgrabungen und Sanierungsarbeiten
  • Sonderbesichtigungen für Schulen, damit die Kinder ein erhöhtes Bewusstsein für den Wert des geschichtlichen Erbes bekommen und die Wichtigkeit der Sanierungsmaßnahmen erfahren.

Mit Ihrer Unterstützung könnten wir einen für die ganze Christenheit so geliebten Ort wieder herstellen. Pilger und andere Menschen könnten auf diese Weise jene Nacht der großen Freude wieder erleben, in der Jesus geboren wurde, und die Nachricht seiner Geburt zuerst verbreitet wurde.

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