Das Kloster des Hl. Franziskus am Coenaculum ist wieder für Pilger geöffnet

Von heute an, dem 1. Februar 2013, können die Pilger die heilige Messe wieder in der Kirche des Klosters des Heiligen Franziskus am Coenaculum auf dem Zionsberg besuchen, das umgangssprachlich auch als „kleines Abendmahl“ bekannt ist  und einige Meter vom „Abendmahlsaal“ entfernt liegt, wo man dem letzten Abendmahl und Pfingsten gedenkt.

Die Franziskaner können in ihr Kloster zurück, jetzt wo es von Grund auf renoviert ist. Die Restaurationsarbeiten, die im März 2012 begonnen haben, sahen ursprünglich nur die Restaurierung eines Teils des Gebäudes vor. Bereits nach dem ersten Monat war klar, dass die Arbeiten viel aufwendiger werden würden als vorhergesehen. Die Hingabe und die beständige Bemühungen des Präsidenten des Konvents sowie die Verwaltung der Kustodie des Heiligen Landes haben dem technischen Büro der Kustodie – die mit der Umsetzung der Arbeiten beauftragt wurden – erlaubt, nichts unversucht zu lassen, um jeden funktionalen und ästhetischen Aspekt der Struktur zu verbessern.

In dem gesamten Komplex ist neuartige Technik installiert worden, besonders um die Luftfeuchtigkeit auf dem Gelände zu verringern sowie neue technische Anlagen, die energiesparend sind. Der Eingriff hat außerdem dazu geführt, dass viel Raum zurückgewonnen wurde, der vorher nicht genutzt werden konnte. In den nächsten Monaten werden die Arbeiten im Garten und in der kleinen Kapelle des Klosters fortgesetzt, die mit künstlerischen Fenstern des Meisters Canzoneri geschmückt wird.

Die Restaurierung und die Wiedereröffnung der Kirche, die es ermöglicht des Abendmahles zu gedenken und somit ein wichtiger Ort für viele Pilger ist, die auf den Spuren Jesu nach Jerusalem kommen, sind Teil des umfassenden Projektes “Jerusalem, Steine der Erinnerung“. Mit diesem Projekt unterstützt die Kustodie des Heiligen Landes über ATS pro Terra Sancta die Pflege und Restaurierung von Wallfahrtskapellen und Konventen sowie vieler Wohnungen für Christen in der Heiligen Stadt.