Die Arbeiten an der neuen Bibliothek sowie dem Archiv in der Salvatorenkirche sind beendet

An beiden Standorten im Inneren der Salvatorenkirche Jerusalems ist der historische Großteil der Kustodie des Heiligen Landes erhalten geblieben. Das Archiv der Kustodie stellt Gelehrten und Wissenschaftlern eine beträchtliche Menge an Dokumenten, Erlässen, päpstlichen Bullen und Karten der Heiligtümer zur Verfügung, und zwar beginnend mit dem 13. Jahrhundert bis zur jetzigen Zeit.

Die neue Bibliothek, die sehr viel größer als die vorherige ist, beherbergt altertümliche Bücher und Manuskripte sowie spezielle Sammlungen, angefangen mit der ältesten bis zur aktuellsten, und auch all die Bücher, die die Mönche, Gelehrten, Professoren und Wissenschaftler aus aller Welt für Ihre Forschungsarbeit nutzen. In naher Zukunft werden diese bald auch über einen Onlinekatalog zu finden sein. Die neuen Einrichtungen des Archivs und der Bibliothek, in denen die Arbeiten nun zuende geführt worden sind und denen derzeit der letzte Schliff in Form der Bücher- und Dokumentenanordnung verliehen wird, werden beide am 28. Februar eingeweiht. Am selben Tag findet auch die Ausstellung der aus dem 15. und 16. Jahrhundert stammenden Bücher dieser Bibliothek, in der Halle der Unbefleckten Empfängnis der Salvatorenkirche, statt. Zudem ist dieser Veranstaltung der “Itinera ad Loca Santa” gewidmet, welche Bericht über die Reisen zu den Heiligen Stätten vom 15. bis zum 18. Jahrhundert erstattet.

Diese Aktionen des Katalogisierens und Erweiterns des immensen Kulturerbes, welches Zeitzeuge der Franziskaner im Heiligen Land ist, sind Teil des von ATS pro Terra Sancta unterstützten Projekts “Bücher, Brücken des Friedens“. Die Wiederhestellungs- sowie Anpassungsarbeiten der Bereiche, in denen sich das Archiv und die neue Bibliothek befinden, wurden von dem Technischen Büro der Kustodie koordiniert und von Arbeitern des Projektes “Jerusalem, Steine der Erinnerung” umgesetzt.