Die Geschichte des Heiligen Landes erzählen: Ein Projekt zur Förderung des christlichen Erbes im Heiligen Land

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Seit Jahrhunderten sind die Franziskaner der Kustodie des Heiligen Landes dafür verantwortlich, das christliche Erbe im Heiligen Land zu beschützen. „Die Geschichte des Heiligen Landes erzählen“ ist ein Projekt, das aus einer Initiative der Kustodie des Heiligen Landes und ATS pro Terra Sancta entstanden ist, mit dem Ziel der Förderung besseren Wissens über die Geschichte des Christentums und die Anwesenheit der Franziskaner in diesem Land.

„Sich um die Heiligen Stätten zu kümmern, ist nicht nur eine Angelegenheit der Archäologie. Weil wir seit Franziskanerzeiten im Heiligen Land leben und uns um die Erinnerung der Heiligen Stätten kümmern, sind wir vor allem dazu verpflichtet, das Zeugnis und die Erlebnisse, an die die Heiligen Stätten erinnern, zu pflegen.” erklärt der Kustos des heiligen Landes Pater Pierbattista Pizzaballa.

Das Projekt ist eine von einer Serie an von der Kustodie des Heiligen Landes geförderten Initiativen, die versuchen, die „Steine der Erinnerung“ und zur gleichen Zeit die „lebendigen Steine” des Heiligen Landes zu bewahren. Es ist ein Projekt, das mehrere Jahre dauert und dessen Ziel es ist, ein modernes Christliches Museumszentrum in Jerusalem für Pilger, Touristen, Gelehrte und die Ortsansässigen zu gründen. Die Gründung eines solchen Museumszentrums, das ein integrierter Komplex von Kommunikations- und kulturellen Produktionen werden soll, soll dabei helfen, über das wertvolle Erbe des Christentums im Heiligen Land und die Geschichte der Anwesenheit der Franziskaner in diesem Land zu informieren.

Dank eines Beitrags aus der Region Lombardei und der Hilfe zahlreicher kleiner Spender sind ein systematisches Inventar und die Computerisierung des archäologischen, archivierten und dokumentierten Erbes der Kustodie bereits in Arbeit. Dies wird durch die Arbeit zahlreicher Archäologen und freiwilliger Helfer ermöglicht.

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