Gebet des Papstes für das Heilige Land

email whatsapp telegram facebook twitter

Auszüge aus der Botschaft Urbi et Orbi vomSonntag 5. April und dem Regina Coeli vom Montag 6. April 2015 von Papst Franziskus:

„Den siegreichen Jesus bitten wir, die Leiden unserer vielen Brüder und Schwestern zu lindern, die seines Namens wegen verfolgt werden, wie auch all derer, die zu Unrecht unter den Folgen der laufenden Konflikte und Gewalttaten leiden. Es sind so viele!

Frieden erbitten wir vor allem für das geschätzte Syrien und den Irak, dass das Getöse der Waffen ein Ende nehme und das gute Zusammenleben der verschiedenen Gruppen, aus denen sich die Bevölkerung dieser geschätzten Länder zusammensetzt, wiederhergestellt werde. Möge die internationale Gemeinschaft angesichts der ungeheuren humanitären Tragödie im Inneren dieser Länder und des Dramas zahlreicher Flüchtlinge nicht untätig bleiben.

Frieden erflehen wir für alle Bewohner des Heiligen Landes. Möge zwischen Israelis und Palästinensern die Kultur der Begegnung wachsen und der Friedensprozess wieder aufgenommen werden, so dass den Jahren des Leidens und der Teilungen ein Ende gesetzt wird.”

Alle müssen den geistlichen Weg des innigen Gebets, der konkreten Anteilnahme und der tatkräftigen Hilfe zur Verteidigung und zum Schutz unserer Brüder und Schwestern fortsetzen, die allein aufgrund der Tatsache, dass sie Christen sind, verfolgt, vertrieben, getötet, enthauptet werden. Sie sind unsere Märtyrer von heute, und es sind viele. Wir können sagen, dass sie zahlreicher sind als in den ersten Jahrhunderten. Ich spreche die Hoffnung aus, dass die internationale Gemeinschaft nicht stumm und untätig angesichts dieses inakzeptablen Verbrechens bleibt, das ein besorgniserregendes Abdriften von den elementarsten Menschenrechten darstellt.”

Wir erinnern an unseren Spendenaufruf für Syrien.

Seit Beginn des syrischen Bürgerkrieges haben die Mönche Notunterkünfte für 200 Menschen geschaffen und versorgen durchschnittlich 400 Syrer pro Tag mit Essen, Medizin und Kleidung. Jeden Monat suchen rund 50 weitere Familien Zuflucht.

Zum Spendenformular gelangen Sie hier. Alle Spenden werden umgehend den Franziskanern in Syrien zur Verfügung gestellt.