Isernia – Jerusalem. Katalogisierung als Wertschöpfung: die ersten Ergebnisse

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Am 6. Juni dieses Jahres ist von der Fakultät für Geisteswissenschaften der Universität Tor Vergata in Rom das letzte Treffen – vor der Sommerpause – des Doktorats für Forschung in Klassischer Antike und ihren Gebieten Archäologie, Philosophie und Geschichte veranstaltet worden.

Im laufe dieses Studientages, mit dem Titel “Israel in der Antike: neue Forschungen in Geschichte, Archäologie und Epigrafik”, sind die Niederschriften der Tagung am 6. April 2011 in Isernia über das Thema “Vom Königreich Iudaea zu der Provinz von Syria et Palaestina. Archäologie im Heiligen Land” präsentiert worden, die mit Hilfre von Fulvia Ciliberto entstanden sind.

Die Tagung in Isernia und die dabei entstandenen Schriftstücke haben den Zweck die Potenzialität für das Studium und die Bewertung des archäologischen Erbes der Kustodie des Heiligen Landes aufzuzeigen, die das elektronische Inventarisierungs- und Katalogisierungsprojekt der Fundstücke des Archäolgischen Museums des Studium Biblicum Franciscanum, gegründet 2009 von ATS pro Terra Sancta, besitzt. Margherita Bonanno, Dozentin für Archäologie der Römischen Provinzen an der Tor Vergata, unterstreicht in ihrem Vortrag, dass “dies von größter Wichtigkeit ist, weil es ein italienischer Beitrag zum Studium des historisch-künstlerischen Erbes in diesem sehr interessanten Gebiet ist” und dass dazu beiträgt “einen neuen Impuls bei der Bewertung des Kulturerbes zu geben, den die Kustodie im Heiligen Land unter sich birgt“.

Die Schriftstücke, zusammengefasst in der Reihe Museum des Studium Biblicum Franciscanum mit Unterstützung des Direktors, Pater Eugenio Alliata ofm, umfassen Beiträge von Elisabetta Bruno (COPATItalia-Beni Culturali, Turin) über digitale Technologien, die bei dem Projekt der Katalogisierung eingesetzt werden; von Fulvia Ciliberto und Cecilia Ricci (Universität von Molise), die Fragmente eines Sarkophages mit tabula–Inschriften wiedergeben und von Daniela Massara (Universität Mailand), die gezeigt hat, dass es mit Hilfe von Rückgewinnung antiquarischer Daten und Archiven möglich ist an originale Informationen von einigen aufbewahrten Mosaiken im Lapidarium der Geißelung heranzukommen.