Dezember 2012

Lasst uns die syrischen Christen nicht vergessen, die Weihnachten zwischen Schwierigkeiten und Hoffnung erwarten

Sie sind beunruhigend, die Nachrichten, die uns aus Syrien erreichen. Pater Halim, libanesischer Bruder der Kustodie von Terra Santa und örtlicher Minister der Region San Paolo, verfolgt mit Besorgnis die Entwicklung der Lage. Er steht in engem Kontakt mit seinen syrischen Mitbrüdern, und hat zugestimmt, am Mikrofon des Mediencenters der Franziskaner die tatsächliche Situation zu schildern, in der sich die Christen durch den Bürgerkrieg befinden.

Er spricht von den Christen in Syrien und wie sie mit dieser schwierigen Situation leben, und so erzählt der Franziskanerbruder:

Sie sagen immer, in was, außer in Gott, können sie vertrauen? Nichts kann sie retten außer einem Wunder von oben. Ein Bruder hat mir erzählt, dass die Kirchen – trotz aller Widrigkeiten – zur Messe und zur Eucharistiefeier voll sind. Manchmal sogar noch mehr als zu normalen Zeiten. Der Pfarrer hat die Menschen gefragt: Warum kommt Ihr? Und sie haben geantwortet: Wenn wir schon sterben müssen, ist es besser, in der Kirche als zu zuhause zu sterben. Und so gibt es trotz all dem immer noch einen Spalt an Vertrauen, an Leuten, die weitermachen und einen starken Glauben in Gott haben. Er ist der Einzige, der sie retten kann. Der Prinz des Friedens, den wir an Weihnachten feiern, möge den Frieden in die Herzen aller Syrer schicken, und möge der Frieden überall sein„.

In Erwartung dieses Weihnachtens, das bevorsteht, wollen wir daher an die Christen denken und an das gesamte Volk Syriens.

 

Lasst uns die Kustodie im Heiligen Land unterstützen und dem syrischen Volk Hilfe leisten.

 

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