Dezember 2018

„Lust auf Wasser“: Neue Wassertanks für eine in Not lebende Familie von Bethlehem“

Eine heiße Dusche nehmen können, Wäsche waschen, kochen und Geschirr spülen sind Tätigkeiten, die man oft automatisch tut, ohne darüber nachzudenken, wie viel sie in vielen Teilen der Welt eine Vorteil sind, die nur wenige Menschen genießen können.

Bethlehem ist ein von diesen weniger glücklichen Orten. Wenn man das Meer von Dächer beobachtet, das sich von der Geburtskirche ausdehnt, kann der Blick nur von den tausenden Wassertanks verweilen, die hinter den Kreuzen der Glockentürmer erscheinen: sie sind riesige schwarz- oder weißfarbige Tanks, die die Bewohner verwenden, um das Wasser zu halten und sie in schwierigen Zeiten zu verzehren. Die Menge von Wasser betrifft Bethlehem sehr oft und die von den Internationalen Organisationen und der PWA (Palestinian Water Autority) mitgeteilten Dateien sind allarmierend. Ein altes Wassersystem mit Schäden in der Rohrleitungen kann nicht immer gereinigtes und trinkbares Wasser garantieren und außerdem kriegen die Häuser fließendes Wasser nur ungefähr zwanzig Tagen pro Monat, so dass während der anderen Tagen die Tanks ein unerlässlicher Mittel sind, um diese Unannehmlichkeit zu ertragen.

Wir haben Muna und Naila gefolgt, die beziehungsweise der Verantwortliche von dem technischen Büro und der sozialen Assistent von ATS Pro Terra Sancta in Bethlehem sind, um einen Besuch zu dem Wohnort zu machen, wo neue Tanks installiert wurden. Rana öffnet die Haustür und sie empfängt uns herzlich und mit einem Lächeln. Dann lädt sie uns ein, hineinzukommen und uns bequem zusammen mit den zwei Kindern Rami (17 Jahre ata) und Hussam (13 Jahre alt) in dem Wohnzimmer machen lässt. Die ältere Tochter, Miriam, ist nicht da, weil sie an der Universität studiert. Rana spricht kein Englisch aber dank der Hilfe von Naila, Muna und dem älteren Sonn gelingt es und, mit ihr zu reden und uns ihre Geschichte erzählen zu lassen. Die Geschichte von Rana ist wie viele anderen hier in Bethlehem: schlecht bezahlte Arbeiten und viele Ausgaben, meistens um den Kindern eine gute Bildung zu sichern. Rana hat gerade eine Arbeit in einer Bäckerei gefunden, weil ihrer Mann Ahmad, der keinen festen Job hat, gerade nicht arbeiten kann. Zu dieser schwierigen Familiensituation kommt noch nämlich ein gerichtliches Problem. Um der Familie zu helfen, hat Ahmad für den Bruder für einen großen Betrag gebürgt aber er konnte ihn nicht zurückgeben. Das Gesetzt ist unmissverständlich: nicht nur der Schuldner sondern auch der Bürger riskiert viele Jahre Haft, falls das Geld nicht zurückgegeben wird. Deswegen hatte Ahmad von Bethlehem fliehen müssen.

In grave difficoltà, Rana ha trovato il coraggio di chiedere aiuto e si è rivolta ad ATS pro Terra Sancta: “Inizialmente non volevo, ma l’ho fatto per il bene dei miei figli, eravamo costretti a comprare bottiglie di plastica per lavarci, ma adesso abbiamo una preoccupazione di meno e viviamo con meno stress”.

In dieser Schwierigkeit hat Rana die Mut gefunden, um Hilfe zu bitten und hat sich an ATS Pro Terra Sancta anwendet. „Am Anfang an wollte ich nicht aber ich habe es für meine Kinder gemacht. Wir mussten Plastikflasche kaufen, um uns zu waschen aber jetzt haben wir weniger Kummer und auch weniger Stress“

Wir bleiben mit ihnen noch eine Weile, um erzählen zu hören, wie die Schule für Hussam läuft, dann dass Rami die Abitur diese Jahr machen muss und auch von alle Wünsche, die diese Jungen haben. Wenn wir sie fragen, was sie zum Weihnachten wünschen, sie antworten: „ATS hat uns schon ein groß riesiges Geschenk gemacht, heute wünschen wir nur, wieder zusammen mit unserem Vater sein zu können“.

 

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