Juni 2015

Das Schuljahr geht zu Ende: großes Fest für die Absolventen des Terra Sancta Colleges in Betlehem

Das sind wahre Freudentage für viele Familien in Betlehem. In diesem Jahr haben gut 40 Schüler des Terra SanctaJungen-Colleges ihre Abschlussexamen bestanden und haben nun ihren Abschluss – humanistisch oder naturwissenschaftlich – in der Tasche. Vier von ihnensindals beste Studenten ausgezeichnet worden, und der Geschichts- und Geografielehrerwurde geehrt für seinen Einsatz in Didaktik, seine Professionalität und seine Hartnäckigkeit, auch Schüler mit größeren Lernschwierigkeiten zu ermutigen und kontinuierlich zu unterstützen.

Dieser Erfolg ist Anlass großen Stolzes bei den Bürgern von Betlehem: Für die meisten Palästinenser ist es nämlich sehr schwierig, weiterführendeSchulbildung anzugehen und zu Ende zu bringen. In einem sozial, bürgerlichwie wirtschaftlich derart desaströsen Umfeld wie dem der Palästinenser genießen nur wenige das Privileg, eine Schule zu besuchen. Viele Jugendliche entscheiden sich dafür, die Schule aufzugeben, um sich eine Arbeit zu suchen, damit sie die Eltern und die jüngeren Geschwistern unterstützen können, andere leben in Flüchtlingslagern und sehen im Unterricht keine wirkliche Lösung im politischen Kampf, kein Mittel, um eine friedvolle Zukunft zu bewirken.

Jedoch ist in diesen Jahren, dank der zahlreichen Spenden, die das Unterstützungsprogramm auch aus der Distanzgesammelt hat, die Anzahl der Jugendlichen, die jeden Tag mit Unterricht begleitet und gefördert wurden, gestiegen, und ebenso das Niveau der schulischen Unterweisung hat sich entschieden gesteigert.

Wenn diese Jugendlichen bessere Zukunftsaussichten haben, ist dies zweifelsohne der Förderung durch die Franziskanerbrüder zu verdanken, und auch dem Lehrpersonal, das sich jeden Tag dafür entscheidet, an sie zu glauben, ihnen zu helfen, sich weiter zu entwickeln, ihr größtmögliches Potenzial auszuschöpfen. Es ist aber auch vor allem denen zu verdanken, die sich dazu entschieden haben, die Jugendlichen auch aus der Ferne ökonomisch und spirituell zu unterstützen, indem man sie spüren lässt, dass an sie gedacht wird und sie geliebt werden.

Hilf auch Du aus der Ferne einem Kind oder einem Jugendlichen in Betlehem….es genügt schon 1 Euro am Tag.

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